tanz

 

da geht das gedicht durch
die mit landschaft überzogene
landschaft
ich habe keine anderen wörter mehr
ich versuche es noch einmal
ich steige aus
der zug fährt weiter
soll er doch glücklich werden
ich schaue mich um
überall natur
überall das grenzenlose
zeitlose
ich denke über eine brücke nach
die ich überquere
ich sage mir
da sind raben
sie suchen die nähe des tages
ich bin verwundert
meine reisetasche liegt noch im zug
ob sie traurig ist
traurig wird es, denn ich denke
das ist trauer
wenn dich der mut verlässt und
du begreifst
dass du diese brücke überquerst
alles ist normal
alles vergänglich
ich bin im irrtum
der zug ist nicht glücklich
er ist angekommen
vorher
schon
ich habe seinen schrei gehört
es klang wie mein eigener

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