für barbara

  sprengt die ketten befreit sie von den augen atmet die luft ein, die frei ist und ungestüm geht in die nacht durchtrennt eure schatten eure schatten laufen barfüßig taumelnd hinter euch her sucht was ihr sucht vergesst was vergessen werden kann die strassen haben nasen die hören was die ohren sprechen da glitzert etwas„für barbara“ weiterlesen

wunder

gestern war schön den ganzen tag müde den ganzen tag roch es im raum nach leitungswasser ich kam nicht aus dem bett im traum war ich packer und bürgermeister im traum rettete ich die ganze Stadt vor mir denn ich hatte großes vor in der mitte der Stadt traf ich mit ute zusammen ute arbeitete„wunder“ weiterlesen

was kann man sagen, man sagt besser nichts , wer nichts sagt ist dem gesagten gewachsen, gewachsen wie alles was in der ferne erkannt wird, von jener blindheit die uns sehend macht, aufgeblüht der gedanke, gleich morgen höre ich auf und dann beginnt es, es beginnt immer mit dem ende. ich schreibe etwas, es weiß weiterlesen

Friedrich Hölderlin….So kam ich unter die Deutschen

Hyperion an Bellarmin So kam ich unter die Deutschen. Ich forderte nicht viel und war gefaßt, noch weniger zu finden. Demütig kam ich, wie der heimatlose blinde Oedipus zum Tore von Athen, wo ihn der Götterhain empfing; und schöne Seelen ihm begegneten – Wie anders ging es mir! Barbaren von alters her, durch Fleiß und„Friedrich Hölderlin….So kam ich unter die Deutschen“ weiterlesen