Aharon Appelfeld

 

 

die letzten züge

die nichts mehr suchen

die zukunft die aufhört wenn man schweigt

macht aus den worten eine brennende lichtung

 

die sich erinnern werden es sagen

es war am morgen

er fasste seine gedanken zusammen und

ging aus der türe

der letzte buchstabe vor dem punkt

 

als hätte jemand seinen namen gerufen

als würde es beginnen

aber diesmal suchst du aus der entfernung

die nächste brennende lichtung

Werbeanzeigen

freilos

 

 

du sitzt am tisch

warum

 

immer wenn ich fragen will

liegen meine haare zersaust

im regal eines fischverkäufers

 

ich renne davon

ich gehe zu der magd lisa

hallo frage ich sie

 

sie klagt über dies

und jenes

die männer sagt sie

sind manchmal

ganz anders als wir

 

ich stelle sie mir vor

wie sie den zement

in ein bügeleisen schüttet

der alte bauch

der alte bauch

 

der alte träumt er könnte nähen

er sitzt auf einer ladefläche

trinkt tee aus seinen erinnerungen

er hatte einen hund der nicht wusste

was ein hund ist

er liebte schornsteine

sie lagen in seinen augen

er hatte augen die manchmal vergruben

was sie sahen

was sie sahen dachte der hund

geht niemand etwas an

eine gewisse betrachtung

ein weinen

als hätte jemand ein langes gesicht

gepflückt von einem taschentuch

geraubt von millionen zügen

abschiedsbriefen

worte die man nur einmal beklagt

in eine  träne gestossen

sein gewissen ist bunt

er hat gepfiffen

er liegt am boden

der wind fliegt über sein gesicht

er schaut wo er hinschaut

er weiß nicht

es knirschen die worte

die banausen

setzen die reise fort

ohne zu fallen